Workshop des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“ am 21. Juni 2017

Am Vortag der Konferenz am 21. Juni 2017 traf sich das Graduierten-Netzwerk „Zivile Sicherheit“ zu einem eigenen Workshop. Die einzelnen Sektionen des Workshops wurden von den Graduierten selbst entwickelt und vorgeschlagen und durch eine Jury ausgewählt. Die Graduierten hatten ein spannendes, aktuell relevantes und vielfältiges Programm zusammengestellt, das sowohl intensive Fachgespräche als auch Einsichten in technische Neuerungen garantierte. Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Qualität des Graduierten-Workshops.

thumb GruppenfotoGraduierten Netzwerk2017

Eröffnet wurde der Workshop des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“ am 21. Juni 2017 von MR Dr. Wolf Junker, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn und Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Fachdialog Sicherheitsforschung, Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

MinR Dr. Wolf Junker, BMBF Bonn

MinR Dr. Wolf Junker, BMBF Bonn

Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Programm

13:00 Uhr   BEGRÜSSUNG UND ERÖFFNUNG

13:30 Uhr   SEKTION A – Intelligente Videoüberwachung

AUFSTELLUNG DES PANELS:

  • Dr.-Ing. Eduardo Monari
    Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) Karlsruhe
    Videoanalyse für Sicherheitsaufgaben - Ein Blick in die angewandte Forschung
  • Anna Tilling
    Internationales Zentrum für Ethik in der Wissenschaft der Universität Tübingen
    Ethische Fragen im Kontext von intelligenter Videoüberwachung
  • Katharina Wentland und Stephan Schindler
    Wissenschaftliches Zentrum für Informationstechnik-Gestaltung der Universität Kassel
    Rechtsfragen beim polizeilichen Einsatz intelligenter Videoüberwachung

13:30 Uhr   SEKTION B – Detektion – Mensch, Tier und Technik zwischen Innovation, Organisation und Tradition

AUFSTELLUNG DES PANELS:

  • Simon Egbert
    Institut für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg
    Konturen einer Soziologie der Detektion – Sicherheitsproduktion zwischen Mensch, Technologie und Tier
  • Christopher Becher
    Institut für Detektionstechnologien im Bereich Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
    Mit Hightech und überliefertem Wissen: Detektion von Explosivstoffen mit technischen Verfahren und Spürhunden
  • André Biermann
    Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Technik im Detektionseinsatz. Soziologische Betrachtung von Sicherheitspraktiken
  • Kommentar: Prof. Dr. Gerhard Holl
    Leiter des Instituts für Detektionstechnologien im Bereich Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Moderation und Organisation: Martina F. Biebert
    Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

15:30 Uhr   SEKTION C – Potenziale der Zusammenarbeit durch digitale Medien in der Gefahrenabwehr

AUFSTELLUNG DES PANELS:

  • Robin Marterer
    Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung (C.I.K.) der Fakultät für Maschinenbau, Universität Paderborn
    Impulsvortrag: Chancen und Risiken digitaler Medien in der Gefahrenabwehr
  • Torben Sauerland
    C.I.K., Universität Paderborn
    Anwendungsbeispiel A – Serious Gaming, Potenziale von Serious Games in der Gefahrenabwehr
  • Nicola Rupp
    C.I.K. Universität Paderborn
    Anwendungsbeispiel B – Soziale Medien, Potenziale von Sozialen Medien in der Gefahrenabwehr
  • Anna Maria Japs
    C.I.K. Universität Paderborn
    Anwendungsbeispiel C – Lernplattformen, Potentiale von Lernplattformen in der Gefahrenabwehr
  • Moderation: Florian Rapp
    Universität der Bundeswehr München

15:30 Uhr   SEKTION D – Spontanhelfer und Einsatzkräfte: Gemeinsam und auf Augenhöhe?!

AUFSTELLUNG DES PANELS:

  • Ben Bockemühl
    Feuerwehr-Kommandant Villingen-Schwenningen
    Erfahrungen aus der Feuerwehr-Praxis
  • Veronika Zettl
    Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart
    Koordination von SpontanhelferInnen über Mittelorganisationen
  • Christine Carius
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Die Rolle von Social Media für die Koordination von Spontanhilfe
  • Ramian Fathi
    Bergische Universität Wuppertal
    Motivation und Partizipation von (digitalen) Faktoren von SpontanhelferInnen
  • Kommentar: Prof. Dr. Wolfgang Bonß
    Universität der Bundeswehr München
  • Moderation: Dr. Susanne Fischer
    Universität der Bundeswehr München

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17:00 Uhr   DISKUSSION UND RESÜMEE IM PLENUM

Moderation: Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Fachdialog Sicherheitsforschung, Universität Freiburg

18:00 Uhr   Ende des Workshops

18:30 Uhr   Empfang und Beisammensein im Café am Neuen See, Berlin

Das Programmheft des Graduierten-Workshops finden Sie hier.

Alle Abstracts der Sektionen sowie die Kurz-CVs der Panelistinnen und Panelisten sind im Programmheft (S. 46 ff) zu finden.