zukunftsstadt Vier ausgewiesene Experten aus unterschiedlichen fachlichen Bereichen wurden während der Konferenz „Grenzenlose Sicherheit? – Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung“ am 7. Mai 2015 in Berlin zu wichtigen Themen, Problemfeldern und Möglichkeiten der Zukunftsstadt befragt.

Die Interviews mit Regina Ammicht Quinn, Dietrich Oberwittler, Saskia Sassen und Anke Schröder leisten einen Beitrag zum diesjährigen Hauptthema des Wissenschaftsjahres 2015.

Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn

Regina Ammicht Quinn ist Professorin für Ethik an der Universität Tübingen und Sprecherin des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW). Sie ist Leiterin des Bereichs "Ethik und Kultur" mit dem Forschungsschwerpunkt "Sicherheitsethik". Sie ist Vorsitzende des Wissenschaftlichen Programmausschusses Sicherheitsforschung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Mitglied des Fachdialogs der geisteswissenschaftlichen Disziplinen des Sicherheitsforschungsprogramms (BMBF), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit (FOES, Berlin) und Mitglied des Forschungsbeirats des Bundeskriminalamts.

PD Dr. Dietrich Oberwittler

Dietrich Oberwittler ist Forschungsgruppenleiter in der Abteilung Kriminologie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i. Br. sowie Privatdozent am Institut für Soziologie der Universität Freiburg. Seit 2015 ist er außerdem Mitglied des Scientific Advisory Commitee des "Netherland Institute for the Study of Crime and Law Enforcement" (NSCR). Zu seinen Forschungsinteressen zählen: Kriminalsoziologie, sozioökologische Forschung und quantitative Methoden.

Prof. Dr. Saskia Sassen

Saskia Sassen ist Professorin für Soziologie an der Columbia University, New York. Sie wird auf mehreren Listen als eine der "Top 100 Global Thinkers" geführt und wurde 2013 mit dem Prinz-von-Asturien-Preis für Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Ihre Forschung und zahlreichen Veröffentlichungen konzentrieren sich auf einen breiten Themenzusammenhang: Globalisierung - insbesondere deren soziale, wirtschaftliche und politische Dimensionen -, Immigration, die neue Informations- und Kommunikationstechnik, die Rückwirkung transnationaler Prozesse auf den liberalen Rechtsstaat sowie die Untersuchung der "Global City" – ein Ausdruck, den sie mit ihrem gleichnamigen Buch von 1991 prägte. Zu ihren neuesten Veröffentlichungen zählen: "Losing Control? Sovereignty in the Age of Globalization" sowie "Expulsions. Brutality and Complexity in the Global Economy".

Dr. Anke Schröder

Anke Schröder ist wissenschaftliche Projektleiterin des Projektes "transit. Transdisziplinäre Sicherheitsstrategien für Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen" im Programm "Urbane Sicherheit" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Sie studierte Architektur und promovierte an der Leibniz Universität Hannover, wo sie Lehrbeauftragte für den Bereich Architektursoziologie ist. Seit 2009 arbeitet sie in der Kriminologischen Forschung und Statistik des Landeskriminalamts Niedersachsen (LKA NI). Sie vertritt das LKA in der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen und ist berufenes Mitglied des Frauenbeirats der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin.

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